Kahnweiler & Rupf
Die Publikation präsentiert zentrale Werke aus der Sammlung – darunter Arbeiten von Braque, Klee, Léger, Picasso, Gris, Kandinsky, Macke und vielen anderen – im Dialog mit fundierten wissenschaftlichen Essays sowie der bislang unveröffentlichten Korrespondenz zwischen Sammler und Galerist.
Kuratiert und herausgegeben von Susanne Friedli und Konrad Tobler.
Ein besonders prägnantes Gestaltungselement ergab sich aus der Archivrecherche: Sämtliche Dokumente waren sorgfältig gelocht. Diese Beobachtung wurde zu einem zentralen visuellen Motiv des Katalogdesigns. Die Faksimiles sind in Originalgröße und -position wiedergegeben, und der gesamte Buchblock wurde nach der Bindung perforiert – ein gestalterischer Eingriff, der die Haptik und Authentizität von Archivmaterial unmittelbar erfahrbar macht.
Eine reich bebilderte Chronologie verknüpft persönliche Meilensteine mit übergeordneten historischen Ereignissen und eröffnet so ein vertieftes Verständnis für den kulturellen und zeitlichen Kontext, in dem die Sammlung entstand.
Mehrere Essays eröffnen kunsthistorische Einblicke in die Sammlung und die sie umgebenden Persönlichkeiten. Die Kunstwerke sind auf hochwertigem Kunstdruckpapier reproduziert – mit besonderer Sorgfalt für Farbtreue und Detailgenauigkeit.
Die vollständige Korrespondenz aus dem Rupf-Archiv wurde transkribiert und übersetzt. Typografische Eigenheiten – ob handschriftlich oder maschinenschriftlich – wurden, wo immer möglich, bewahrt. Ausgewählte Dokumente sind in Originalgröße wiedergegeben, einschliesslich der authentischen Position der Lochungen.
Alle englischen Übersetzungen sind im Anhang zusammengefasst und auf hellgrau-blauem Papier deutlich hervorgehoben, um eine optimale Lesbarkeit zu gewährleisten.
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